Gestern war der Welttag der psychischen Gesundheit – ein Tag, der auch für uns und unsere Arbeit Bedeutung hat.

Die WHO (World Health Organization) schreibt anässlich diesen Tages:

The past months have brought many challenges: for health-care workers, providing care in difficult circumstances, going to work fearful of bringing COVID-19 home with them; for students, adapting to taking classes from home, with little contact with teachers and friends, and anxious about their futures; for workers whose livelihoods are threatened; for the vast number of people caught in poverty or in fragile humanitarian settings with extremely limited protection from COVID-19; and for people with mental health conditions, many experiencing even greater social isolation than before.

https://www.who.int/campaigns/world-mental-health-day/world-mental-health-day-2020

Geflüchtete Menschen, Menschen, die traumatisierende Erfahrungen auf der Flucht oder im Herkunftsland gemacht haben sind in dramatischer Weise von psychischem Leiden und psychischer Erkrankung betroffen. Die letzten Monate waren duch die COVID-19 Pandemie besonders belastend: Isolation oder Quarantäne in riesigen Unterkünften und Erinnerungen an andere Bedrohungen sowie an vergangene Angst- und Stresssituationen sind uns in der Beratungs- und Therapiearbeit immer wieder und vermehrt begegenet. Gleichzeitig blicken wir alle Richtung Lesbos und auf die grauenvolle Situation in den Lagern, die die physische wie auch psychische Gesundheit tausender Geflüchteter bedroht.

Wir sind jeden Tag mit psychischen Belastungen konfrontiert und versuchen mit unserer Arbeit bei REFUGIO Thüringen einen Beitrag zur psychischen Gesundheit unserer Klient*innen bestmöglich zu leisten.