Informationen für Interessierte an Therapie und Beratung

Hier können Sie Informationen finden, wenn Sie oder ihre Angehörigen und Freund*innen an einer Therapie oder Beratung interessiert sind. Hier finden Sie Informationen und den Anmeldebogen für REFUGIO Thüringen.

 

 

Hier finden Sie unser Anmeldeformular. Bitte senden Sie es an: anmeldung@refugio-thueringen.de.

Anmeldeformular als pdf

Anmeldeformular als doc.

Unsere Mitarbeiter*innen melden sich zeitnah bei Ihnen zurück. Leider kann es bis zum Erstgespräch aufgrund des hohen Bedarfs an Beratungs- und Therapieplätzen zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis! Für Kinder und Jugendliche, die sich im §2 AsylbLG befinden, haben wir freie Plätze. Teilen Sie uns mit, wenn sich Ihre Kontaktdaten ändern und sich Ihr gesundheitlicher Zustand verschlechtert. Die Beratung und Behandlung ist kostenfrei, Fahrtkosten werden übernommen. Es stehen Ihnen vor Ort Dolmetscher*innen zur Seite.

(Bitte füllen Sie das Formular dennoch in Deutsch aus.)

 

 

 

 

Kontakte von Psychotherapeut*innen können Sie über Ihre Krankenkasse erfragen oder über die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen . Über das Patient*innentelefon der Kassenärztlichen Vereinigung können Sie außerdem Kontakte von Psychotherapeut*innen oder Ärzt*innen bekommen, welche über Fremdsprachenkenntnisse verfügen oder deren Praxen barrierefrei sind.

Sie erreichen das Patient*innentelefon der KVT unter:
Montag bis Freitag, 10-12 Uhr unter 03643-8084222

 

Seit 2017 erhalten asylsuchende Menschen in Thüringen die elektronische Gesundheitskarte. Mit dieser können sie direkt zum Arzt gehen und dort behandelt werden. Psychotherapeutische Behandlung wird seitdem von den Krankenkassen entsprechend ihrer Grundsätze und der offiziellen Psychotherapie-Richtlinie bewilligt.

Bei Bedarf einer psychotherapeutischen Behandlung ist eine Diagnose durch eine*n Psychotherapeuten*in einzuholen, welcher an die Krankenkasse weitergeleitet wird. Diese entscheidet dann über die Bewilligung der Therapie.

Auch wenn asylsuchende Menschen somit in der Theorie Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung besitzen, gestaltet sich die Praxis oft schwierig: Zum einen sind die Kapazitäten psychotherapeutischer Versorgung in Thüringen nicht ausreichend, was häufig zu langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz führt. Zum anderen kommt für Personen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen das Hindernis der Dolmetschkostenübernahme hinzu.