Ja, wir sind sprachlos und fassungslos angesichts der Bilder die wir aus Afghanistan sehen, angesichts dessen, was dort passiert. Aber hilflos? Auch wenn es sich erst einmal so anfühlt, aber wir glauben: Nein!

Lasst uns zusammen in Form von kleinen Hilfen etwas für die Menschen in Afghanistan tun. Denn viele kleine Hilfen werden auch irgendwann GROß…

Hier ein kleiner Auszug von Unterstützungsmöglichkeiten:

Nothilfe für Afghanisches Geschwisterpaar
Das ist ein Spendenaufruf einer Kollegin.

Hier ein Spendenaufruf zur Evakuierung afghanischer Frauenrechtaktivist*innen.

Hier ein Spendenaufruf für eine junge Frau, damit sie zum studieren nach Deutschland kommen kann.

Afghanischer Frauenverein e.V.
Der Afghanische Frauenverein (AFV) ist eine humanitäre Hilfsorganisation, die seit 1992 für den Wiederaufbau und Frieden in Afghanistan arbeitet. Mit unseren Projekten, die vorwiegend in ländlichen Gegenden liegen, fördern wir gezielt Frauen und Kinder. Unsere Leitlinie ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Initiative von HÁWAR.help und dem Centre for Feminist Foreign Policy
Wir nutzen unsere Plattform und Reichweite, um (1) Spenden für afghanische Frauenrechtsorganisationen und diejenigen zu sammeln, die unsere Unterstützung in dieser lebensbedrohlichen Lage brauchen. Die Frauen kämpfen gerade um ihre Sicherheit und ihr Leben. Wir wollen etwas tun: Ihnen den Rücken stärken und sie dabei unterstützen, dass sie auch übermorgen noch handlungsfähig und sichtbar sind. Und wir stellen (2) politische Forderungen für eine menschenrechtsbasierte Außenpolitik.

Ärzte ohne Grenzen
Wie wir in Afghanistan helfen. Wir versorgen Schwangere und Neugeborene und bieten kostenlose Geburtshilfe. Wir kümmern uns in Notaufnahmen um die Versorgung von Verletzten und Verwundeten. Wir behandeln Menschen, die zum Beispiel an Tuberkulose oder Covid-19 erkrankt sind.

PRO ASYL-Petition: Afghanistan – Weitere Aufnahme jetzt!
Tausende verzweifelte Zurückgelassene: Das ist die bittere Bilanz der deutschen Evakuierungsaktion aus Afghanistan. Es handelt sich um Familienangehörige von in Deutschland lebenden Afghanen. Um Ortskräfte deutscher Institutionen, von denen viele bei Subunternehmern beschäftigt waren. Um Menschen, die sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben. Etliche von ihnen haben Bezüge zu Deutschland. Ihre Namen sind bekannt. Diese Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden!
Die nach dem Ende der Evakuierung geplanten Maßnahmen greifen zu kurz. Wir fordern von der Bundesregierung:
• Die Fortsetzung der Evakuierung aus Nachbarstaaten
• Schriftliche Aufnahmezusagen für gefährdete Personen
• Humanitäre Visa für Ortskräfte & andere nach § 22 Satz 2 AufenthG
• Schnellen und unbürokratischen Familiennachzug zu in Deutschland lebenden Schutzberechtigten
• Ein Bundesaufnahmeprogramm für gefährdete Afghan*innen (auch aus Anrainerstaaten) nach § 23 Abs. 2 AufenthG und die Zustimmung zu Landesaufnahmeprogrammen

Petition zur Aufnahme der Ortskräfte aus Afghanistan, die die Bundeswehr unterstützen.

Hier ist eine Aktionskarte der Seebrücke zu finden.
Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, die sich für sichere Fluchtwege, für ungehinderte Seenotrettung und für ein Ende des Sterbens an den europäischen Grenzen engagiert.

Eine Aktion verschiedener Organisationen fordern die Rettung aller Gefährdeten aus Afghanistan durch die Luftbrücke.

Vielen Dank!