Für den Aufbau der ersten Koordinierungs- und Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel in Thüringen brauchen wir Ihre Unterstützung. Bisher ist Thüringen das einzige Bundesland ohne ein solches Beratungsangebot und das obwohl auch hier Menschen leben, die getäuscht, gewaltvoll und mit massiver Druckausübung in ausbeuterische Zwangsverhältnisse (zum Beispiel: sexuelle Ausbeutung oder Arbeitsausbeutung) gedrängt wurden oder werden. Diese Versorgungslücke wollen wir bei refugio thüringen e.V. mit dem Projekt zum Aufbau einer Koordinierungs- und Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel in Thüringen schließen. Für dieses wichtige Vorhaben brauchen wir Ihre Hilfe!
Mit der Fachberatungsstelle wollen wir einerseits Betroffene und Dritte beraten und unterstützen und andererseits die (Fach-)Öffentlichkeit für das Thema Menschenhandel sensibilisieren und aufklären. Wie das funktionieren soll? Mithilfe der umfassenden Expertise von refugio thüringen e.V., der seit über 15 Jahren ein Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete und Überlebende von Folter betreibt, sollen Strukturen angeboten werden, die sich direkt an den Bedarfen der betroffenen Personen orientieren. Konkret entwickeln wir ein ganzheitliches Gesamtkonzept, welches unter anderem niedrigschwellige, kostenlose, selbstbestimmte, gewalt- und traumasensible Beratung, Unterstützung bei aufenthaltsrechtlichen Fragen und polizeilichen Ermittlungsverfahren sowie Begleitung zu Behörden, Empowerment-Trainings und gegebenenfalls die Vermittlung an weiterführende Stellen vorsieht. Auch Veranstaltungen, Fortbildungen und Workshops sollen zu unserem Angebot gehören, um unterschiedliche Zielgruppen für die Thematik zu sensibilisieren. Weitere Informationen zu unserem Projekt finden Sie hier sowie zum Thema Menschenhandel hier.
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